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Schwierigkeiten infolge des Coronavirus

3 mei 2022

Die Selbständigen, die infolge des Coronavirus mit Schwierigkeiten konfrontiert sind, können verschiedene Maßnahmen in Anspruch nehmen.

Informieren Sie sich über die neuesten Maßnahmen im Sozialstatut der Selbständigen bezüglich des Coronavirus, und dies über die offiziellen Kanäle: konsultieren Sie unsere Website oder wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.


Überbrückungsrecht bei Umsatzrückgang - Bis einschließlich März 2022

Wenn Sie im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2021 als Folge der COVID-19-Krise mit einem starken Rückgang Ihres Umsatzes konfrontiert sind, dann können Sie Anspruch haben auf eine finanzielle Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Umsatzrückgang, unabhängig vom Sektor, in dem Sie tätig sind.

In welcher Situation?

Sie haben Anspruch auf die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsgeld bei Umsatzrückgang, wenn Sie im Kalendermonat, der dem Kalendermonat, für den Sie die Leistung beantragen, vorausgeht, einen Umsatzrückgang gegenüber demselben Kalendermonat des Bezugsjahres 2019 nachweisen können. Sie müssen den Zusammenhang zwischen dem Umsatzverlust und der COVID-19-Krise deutlich machen.

  • Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2021: der Umsatzrückgang muss mindestens 40 % betragen.
  • Im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. November 2021: der Umsatzrückgang muss mindestens 65 % betragen.
  • Im Zeitraum vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. März 2022: der Umsatzrückgang muss mindestens 40 % betragen.

Zum Beispiel : Wenn Sie für den Monat Februar 2021 einen Antrag einreichen, muss der Umsatz im Januar 2021 im Vergleich zum Monat Januar 2019 um mindestens 40 % gesunken sein. Wenn Sie für den Monat Oktober 2021 einen Antrag einreichen, muss der Umsatz im September 2021 im Vergleich zum Monat September 2019 um mindestens 65 % gesunken sein. Wenn Sie für den Monat Dezember 2021 einen Antrag einreichen, muss der Umsatz im November 2021 im Vergleich zum Monat November 2019 um mindestens 40 % gesunken sein.

Für Selbstständige, die im betreffenden Kalendermonat 2019 noch nicht tätig waren oder deren Umsatzzahlen aufgrund höherer Gewalt (z. B. Arbeitsunfähigkeit oder Mutterschaftsruhe) in diesem Kalendermonat ungewöhnlich niedrig waren, kann der nächste volle Kalendermonat berücksichtigt werden.

Auf Ihrem Antragsformular geben Sie die Umsatzzahlen für die zu vergleichenden Monate an (Erklärung auf Ehre). Legen Sie Ihrem Antrag die objektiven Belege für den Umsatzrückgang bei (z. B. eine definitive Bescheinigung des Buchhalters, ein Tagebuch, Kontoauszüge usw.). Ihre Erklärung wird einer nachträglichen Kontrolle aufgrund der offiziellen Mehrwertsteuerdaten unterzogen, sobald diese Daten verfügbar sind. Sie müssen also jederzeit über objektive Elemente verfügen, die diesen Umsatzrückgang eindeutig belegen (z. B. Mehrwertsteuererklärung, Schätzung, ...).

Sie haben keinen Anspruch auf die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Umsatzrückgang, wenn Sie schon für denselben Kalendermonat die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Zwangsunterbrechung in Anspruch nehmen. Sie können nicht beide Leistungen kumulieren.

Für welche Selbständigen?

Sie müssen für den beantragten Kalendermonat Sozialbeiträge als Selbständiger schulden.

Sie müssen Ihre gesetzlich geschuldeten vorläufigen Beiträge für mindestens vier der sechzehn Quartale, die dem nächstfolgenden Quartal nach dem Quartal des Kalendermonats, auf den sich der Antrag bezieht, vorausgehen, tatsächlich bezahlt haben.

Für startende Selbständige ist eine Ausnahme vorgesehen. Wenn Sie nur für zwölf oder weniger vorangegangene Quartale im Sozialstatut der Selbständigen versicherungspflichtig waren, reicht es aus, dass Sie Ihre gesetzlich geschuldeten vorläufigen Beiträge tatsächlich für zwei Quartale bezahlt haben.

Die folgenden Selbständigen haben Anspruch auf die volle Leistung:

  • Selbständige im Hauptberuf (einschließlich Helfer, mithelfende Ehepartner im Maxi-Statut und (Primo-)Starter);
  • Selbständige im Nebenberuf, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständige im Hauptberuf, die mit einem Nebenberuf gleichgestellt sind (Art. 37 ARS) und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Studenten-Selbständige, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständige nach Erreichen des Pensionsalters, die keine Pension oder nur eine bedingungslose Pension beziehen und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen.

Die folgenden Selbständigen haben Anspruch auf eine halbe Leistung:

  • Selbständige im Nebenberuf, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 14.042,57 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 14.658,44 Euro berechnet werden;
  • Selbständige im Hauptberuf, die mit einem Nebenberuf gleichgestellt sind (Art. 37 ARS) und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 7.356,08 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 7.678,69 Euro berechnet werden;
  • Studenten-Selbständige, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 14.042,57 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 14.658,44 Euro berechnet werden;
  • aktive pensionierte Selbständige, die keinen Anspruch auf die volle Leistung haben und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 von mehr als 7.021,29 Euro berechnet werden
    • im 2022 von mehr als 7.329,22 Euro berechnet werden. 

Die Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht kann auch von Selbständigen beantragt werden, die schon eine Leistung im Rahmen des klassischen Überbrückungsrechts für die Maximaldauer von 12 oder 24 Monaten bezogen haben. Auch wird die Dauer der Gewährung der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht nicht auf die Höchstdauer des klassischen Überbrückungsrechts angerechnet.

Welche Leistung?

Die Leistung variiert je nachdem, ob Sie bei der Krankenkasse Personen im Rahmen der Gesundheitspflegeversicherung zu Lasten haben oder nicht.

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

Vor dem. 1 Juli 2021:

  • 1.291,69 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 1.614,10 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 Juli 2021:

  • 1.317,52 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 1.646,38 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 September 2021:

  • 1.343,87 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 1.679,31 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 Januar 2022:

  • 1.370,75 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 1.712,90 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 März 2022:

  • 1.398,17 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 1.747,16 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

Vor dem. 1 Juli 2021:

  • 645,85 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 807,05 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 Juli 2021:

  • 658,76 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 823,19 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 September 2021:

  • 671,94 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 839,65 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 Januar 2022:

  • 685,38 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 856,45 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Ab dem. 1 März 2022:

  • 699,09 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 873,58 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Sie können die Leistung bis zu einem Höchstbetrag mit einem anderen Ersatzeinkommen kumulieren. Die Summe der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht und des sonstigen Ersatzeinkommens darf pro Monat den maßgeblichen Betrag der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht nicht überschreiten. Wird dieser Betrag überschritten, so wird der monatliche Betrag der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht gekürzt.

Sozialbeiträge bezahlen?

Sie schulden weiterhin Ihre Sozialbeiträge, damit Sie Ihre Sozialversicherungsrechte behalten. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese Beiträge zu bezahlen, können Sie auf die bestehenden Maßnahmen in Bezug auf die Sozialbeiträge zurückgreifen.

Wie beantragen?

Die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht muss bei Ihrer Sozialversicherungskasse beantragt werden, die ein Antragsformular zur Verfügung stellt.

Sie müssen für jeden Monat einen neuen Antrag einreichen und jeweils die erforderlichen Umsatzzahlen angeben.

Fristen für die Einreichung des Antrags: 

  • Für die Monate Januar, Februar und März 2021: bis 30. September 2021
  • Für die Monate April, Mai und Juni 2021: bis 31. Dezember 2021
  • Für die Monate Juli, August und September 2021: bis 31. März 2022
  • Für die Monate Oktober, November und Dezember 2021: bis 30. Juni 2022
  • Für die Monate Januar, Februar und März 2022: bis 30. September 2022

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Überbrückungsrecht bei Zwangsunterbrechung - Bis einschließlich März 2022

Wenn Sie im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 aufgrund der von der Behörde auferlegten Schließungsmaßnahmen gezwungen werden, Ihre selbständige Tätigkeit vollständig zu unterbrechen, um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen, dann können Sie Anspruch haben auf eine finanzielle Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Zwangsunterbrechung.

In welcher Situation?

In den Monaten Oktober, November und Dezember 2021 sowie Januar, Februar und März 2022 haben Sie Anspruch auf die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Zwangsunterbrechung, wenn Sie beide der folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Ihre selbständige Tätigkeit wird direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffen, die von der Behörde (auf föderaler, regionaler, provinzialer oder kommunaler Ebene) auferlegt wurden, um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen. Sie haben keinen Anspruch, wenn Ihre Aktivitäten nicht direkt betroffen sind sondern hauptsächlich von einem direkt betroffenen Selbständigen abhängen.

    Die Gesundheitsmaßnahmen, die eine soziale Distanzierung ermöglichen und die Ausübung der Tätigkeit des Selbständigen einschränken, gelten nicht als Schließungsmaßnahmen und kommen daher nicht in Betracht. Geschäfte, die wegen Nichteinhaltung der Vorschriften über die soziale Distanzierung geschlossen wurden, kommen aufgrund dieser Schließungsentscheidung ebenso wenig in Betracht.

  • Aufgrund dieser Schließungsmaßnahmen werden Sie gezwungen, Ihre selbständige Tätigkeit vollständig zu unterbrechen. Sie haben keinen Anspruch, wenn Sie einen Teil Ihrer Aktivitäten fortsetzen, auch wenn dies in Form von Take-away oder Click and Collect geschieht.

Es ist keine Mindestunterbrechungsdauer im Kalendermonat erforderlich.

Diejenigen, die die Bedingungen nicht erfüllen, können die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Umsatzrückgang beantragen, wenn alle Bedingungen zur Gewährung dieses Überbrückungsrechts erfüllt sind.

Für welche Selbständigen?

Sie müssen zum Zeitpunkt der Zwangsunterbrechung als Selbständiger in Belgien Sozialbeiträge schulden.

Die folgenden Selbständigen haben Anspruch auf die volle Leistung:

  • Selbständige im Hauptberuf (einschließlich Helfer, mithelfende Ehepartner im Maxi-Statut und (Primo-)Starter);
  • Selbständige im Nebenberuf, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständige im Hauptberuf, die mit einem Nebenberuf gleichgestellt sind (Art. 37 ARS) und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Studenten-Selbständige, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständige nach Erreichen des Pensionsalters, die keine Pension oder nur eine bedingungslose Pension beziehen und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen.

Die folgenden Selbständigen haben Anspruch auf eine halbe Leistung:

  • Selbständige im Nebenberuf, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 14.042,57 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 14.658,44 Euro berechnet werden;
  • Selbständige im Hauptberuf, die mit einem Nebenberuf gleichgestellt sind (Art. 37 ARS) und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 7.356,08 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 7.678,69 Euro berechnet werden;
  • Studenten-Selbständige, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 14.042,57 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 14.658,44 Euro berechnet werden;
  • aktive pensionierte Selbständige, die keinen Anspruch auf die volle Leistung haben und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 von mehr als 7.021,29 Euro berechnet werden
    • im 2022 von mehr als 7.329,22 Euro berechnet werden. 

Die Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht kann auch von Selbständigen beantragt werden, die schon eine Leistung im Rahmen des klassischen Überbrückungsrechts für die Maximaldauer von 12 oder 24 Monaten bezogen haben. Auch wird die Dauer der Gewährung der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht nicht auf die Höchstdauer des klassischen Überbrückungsrechts angerechnet.

Welche Leistung?

Die Leistung variiert je nachdem, ob Sie bei der Krankenkasse Personen im Rahmen der Gesundheitspflegeversicherung zu Lasten haben oder nicht.

Die Leistung variiert auch in Abhängigkeit von der Dauer der Zwangsunterbrechung. Wenn Sie während weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat geschlossen waren, wird Ihre Leistung gekürzt.

Beträge im November 2021

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Leistung haben, beläuft sich die Leistung, im Falle einer Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat, auf:

  • 671,94 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 839,65 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Leistung haben, beläuft sich die Leistung, im Falle einer Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat, auf:

  • 335,97 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
  • 419,83 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Beträge im Dezember 2021 (doppelte Leistung)

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

  • Unterbrechung von mindestens 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 2.687,74 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 3.358,62 EUR pro Monat, mit Familienlast.
  • Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 1.343,87 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 1.679,31 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

  • Unterbrechung von mindestens 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 1.343,87 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 1.679,31 EUR pro Monat, mit Familienlast.
  • Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 671,94 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 839,65 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Beträge im Januar 2022 (doppelte Leistung)

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

  • Unterbrechung von mindestens 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 2.741,50 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 3.425,80 EUR pro Monat, mit Familienlast.
  • Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 1.370,75 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 1.712,90 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

  • Unterbrechung von mindestens 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 1370,75 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 1.712,90 EUR pro Monat, mit Familienlast.
  • Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 685,38 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 856,45 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Beträge im März 2022 (doppelte Leistung)

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

  • Unterbrechung von mindestens 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 2.796,34 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 3.494,32 EUR pro Monat, mit Familienlast.
  • Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 1.398,17 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 1.747,16 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

  • Unterbrechung von mindestens 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 1.398,17 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 1.747,16 EUR pro Monat, mit Familienlast.
  • Unterbrechung von weniger als 15 aufeinanderfolgenden Kalendertagen pro Kalendermonat:
    • 699,09 EUR pro Monat, ohne Familienlast;
    • 873,58 EUR pro Monat, mit Familienlast.

Sie können die Leistung bis zu einem Höchstbetrag mit einem anderen Ersatzeinkommen kumulieren. Die Summe der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht und des sonstigen Ersatzeinkommens darf pro Monat den maßgeblichen Betrag der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht nicht überschreiten. Wird dieser Betrag überschritten, so wird der monatliche Betrag der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht gekürzt.

Sozialbeiträge bezahlen?

Sie schulden weiterhin Ihre Sozialbeiträge, damit Sie Ihre Sozialversicherungsrechte behalten. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese Beiträge zu bezahlen, können Sie auf die bestehenden Maßnahmen in Bezug auf die Sozialbeiträge zurückgreifen.

Wie beantragen?

Die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht muss bei Ihrer Sozialversicherungskasse beantragt werden, die ein Antragsformular zur Verfügung stellt.

Fristen für die Einreichung des Antrags:

  • Für die Monate Oktober, November und Dezember 2021: bis 30. Juni 2022
  • Für die Monate Januar, Februar und März 2022: bis 30. September 2022

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Überbrückungsrecht bei Quarantäne oder Betreuung eines Kindes 

Wenn Sie im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2022 Ihre selbständige Tätigkeit vollständig unterbrechen müssen, weil Sie wegen des Coronavirus COVID-19 in Quarantäne oder Isolation gestellt wurden oder weil Sie unter bestimmten Umständen Ihre Kinder betreuen müssen, dann können Sie Anspruch haben auf eine finanzielle Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Quarantäne oder Betreuung eines Kindes.

Der Ministerrat hat am 1. April 2022 beschlossen, diese Maßnahme bis zum 30. Juni 2022 zu verlängern.

In welchen Situationen?

In folgenden Situationen haben Sie Anspruch auf die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Quarantäne oder Betreuung eines Kindes:

  • Sie unterbrechen Ihre selbständige Tätigkeit für mindestens 7 aufeinanderfolgende Kalendertage vollständig, weil Sie, obwohl arbeitsfähig, in Quarantäne oder Isolation gestellt wurden. Sie müssen eine Quarantänebescheinigung vorlegen, die auf Ihren Namen ausgestellt wurde oder auf den Namen einer Person, die an derselben Adresse eingetragen ist.

    Achtung! Wenn Sie wissentlich und willentlich in ein Land oder Gebiet gereist sind, das sich zum Zeitpunkt der Abreise in einer roten Zone befindet, dann haben Sie keinen Anspruch auf die Leistung. In diesem Fall erfüllen Sie nicht die Bedingung, dass es sich um eine von Ihrem Willen unabhängige Situation handelt.
  • Sie unterbrechen Ihre selbständige Tätigkeit vollständig für mindestens 7 Kalendertage (nicht notwendigerweise aufeinanderfolgend) in einem Kalendermonat oder für mindestens 7 aufeinanderfolgende Kalendertage, die auf zwei Monate verteilt sind, weil Sie unter bestimmten Umständen Ihre Kinder betreuen müssen:
    • Betreuung eines bei Ihnen lebenden Kindes unter 18 Jahren (einschließlich der Situation der Mitelternschaft), das nicht in die Kindertagesstätte oder in die Schule gehen kann, weil
      • das Kind in Quarantäne oder Isolation gestellt wurde oder
      • die Kindertagesstätte, die Klasse oder die Schule, die das Kind besucht, aufgrund einer Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen, vollständig oder teilweise geschlossen wurde (hieraus folgt, dass normale Schulferienzeiten nicht in Betracht kommen) oder
      • das Kind aufgrund einer Entscheidung der zuständigen Behörde, um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen, Unterricht in Form von Fernunterricht erhalten muss;
    • Betreuung eines behinderten Kindes, das Sie zu Lasten haben, unabhängig vom Alter des Kindes, weil das Kind nicht in ein Zentrum für die Betreuung behinderter Menschen gehen kann, weil dieses Zentrum geschlossen ist oder weil die von den Gemeinschaften organisierten oder anerkannten stationären oder ambulanten Leistungen oder Behandlungen vorübergehend eingestellt werden aufgrund einer Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen.

Wenn die Schließung der Schule/ Kindertagesstätte oder die Quarantäne des Kindes 5 aufeinanderfolgende Wochentage (innerhalb desselben Monats oder verteilt auf zwei Monate) betrifft, dann werden auch die zwei Wochenendtage, die vor, nach oder in der Zeit der Unterbrechung liegen, berücksichtigt, um die Bedingung einer Unterbrechung von 7 Kalendertagen zu erfüllen.

Sie müssen Ihrer Sozialversicherungskasse eine Quarantänebescheinigung oder eine Bescheinigung der Kindertagesstätte, der Schule oder des Zentrums für die Betreuung behinderter Menschen vorlegen, in der die Schließung oder der obligatorische Fernunterricht aufgrund einer Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen, bestätigt wird. Diese Bescheinigung gibt den Zeitraum an, in dem die Maßnahme in Kraft ist.

Sie haben keinen Anspruch, wenn Sie ihre selbständige Tätigkeit von zu Hause aus organisieren können. In Ihrem Antrag müssen Sie die Unterbrechung ausführlich begründen.

Besondere Situatione: Schließung von Kindergärten und Primarschulen in der Woche vom 20. Dezember 2021

Die Betreuung von Kindern wegen der Schließung von Kindergärten und Primarschulen infolge der Entscheidung der zuständigen Schulbehörden, die Weihnachtsferien um eine Woche zu verlängern, um die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen, wird berücksichtigt. Diese 5 Tage, an denen die Schulen geschlossen sind, gelten als Unterbrechung der Tätigkeit während 7 aufeinanderfolgender Kalendertage, d. h. vom 20. bis zum 26. Dezember 2021. Diese Maßnahme gilt nicht für die Weihnachtsferien selbst.

Es muss sich um eine tatsächliche und vollständige Unterbrechung der selbständigen Tätigkeit handeln. Selbständige, die ihre Tätigkeit von zu Hause aus organisieren können, sind grundsätzlich nicht förderfähig.

Für welche Selbständigen?

Sie müssen zum Zeitpunkt der Unterbrechung Ihrer Tätigkeit als Selbständiger in Belgien Sozialbeiträge schulden.

Die folgenden Selbständigen haben Anspruch auf die volle Leistung:

  • Selbständige im Hauptberuf (einschließlich Helfer, mithelfende Ehepartner im Maxi-Statut und (Primo-)Starter);
  • Selbständige im Nebenberuf, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständige im Hauptberuf, die mit einem Nebenberuf gleichgestellt sind (Art. 37 ARS) und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Studenten-Selbständige, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständige nach Erreichen des Pensionsalters, die keine Pension oder nur eine bedingungslose Pension beziehen und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen.

Die folgenden Selbständigen haben Anspruch auf eine halbe Leistung:

  • Selbständige im Nebenberuf, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 14.042,57 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 14.658,44 Euro berechnet werden;
  • Selbständige im Hauptberuf, die mit einem Nebenberuf gleichgestellt sind (Art. 37 ARS) und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 7.356,08 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 7.678,69 Euro berechnet werden;
  • Studenten-Selbständige, die vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 zwischen 7.021,29 und 14.042,57 Euro berechnet werden
    • im 2022 zwischen 7.329,22 und 14.658,44 Euro berechnet werden;
  • aktive pensionierte Selbständige, die keinen Anspruch auf die volle Leistung haben und vorläufige Sozialbeiträge schulden, die auf der Grundlage eines Referenzeinkommens
    • im 2021 von mehr als 7.021,29 Euro berechnet werden
    • im 2022 von mehr als 7.329,22 Euro berechnet werden. 

Die Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht kann auch von Selbständigen beantragt werden, die schon eine Leistung im Rahmen des klassischen Überbrückungsrechts für die Maximaldauer von 12 oder 24 Monaten bezogen haben. Auch wird die Dauer der Gewährung der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht nicht auf die Höchstdauer des klassischen Überbrückungsrechts angerechnet.

Welche Leistung?

Die Leistung variiert je nachdem, ob Sie bei der Krankenkasse Personen im Rahmen der Gesundheitspflegeversicherung zu Lasten haben oder nicht.

Die Leistung variiert auch in Abhängigkeit von der Dauer der Unterbrechung.

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

Vor dem. 1 Juli 2021:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 1.291,69 Euro 1.614,10 Euro
21 bis 27 Tage 968,77 Euro 1.210,58 Euro
14 bis 20 Tage 645,85 Euro 807,05 Euro
7 bis 13 Tage 322,92 Euro 403,53 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 Juli 2021:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 1.317,52 Euro 1.646,38 Euro
21 bis 27 Tage 988,14 Euro 1.234,79 Euro
14 bis 20 Tage 658,76 Euro 823,19 Euro
7 bis 13 Tage 329,38 Euro 411,60 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 September 2021:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 1.343,87 Euro 1.679,31 Euro
21 bis 27 Tage 1.007,90 Euro 1.259,49 Euro
14 bis 20 Tage 671,94 Euro 839,65 Euro
7 bis 13 Tage 335,97 Euro 419,83 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 Januar 2022:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 1.370,75 Euro 1.712,90 Euro
21 bis 27 Tage 1.028,06 Euro 1.284,68 Euro
14 bis 20 Tage 685,38 Euro 856,45 Euro
7 bis 13 Tage 342,69 Euro 428,23 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 März 2022:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 1.398,17 Euro 1.747,16 Euro
21 bis 27 Tage 1.048,63 Euro 1.310,37 Euro
14 bis 20 Tage 699,09 Euro 873,58 Euro
7 bis 13 Tage 349,54 Euro 436,79 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 Mai 2022:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 1.426,28 Euro 1.782,28 Euro
21 bis 27 Tage 1.069,71 Euro 1.336,71 Euro
14 bis 20 Tage 713,14 Euro 891,14 Euro
7 bis 13 Tage 356,57 Euro 445,57 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Leistung haben, beläuft sich die Leistung auf:

Vor dem. 1 Juli 2021:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 645,85 Euro 807,05 Euro
21 bis 27 Tage 484,39 Euro 605,29 Euro
14 bis 20 Tage 322,92 Euro 403,53 Euro
7 bis 13 Tage 161,46 Euro 201,77 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 Juli 2021:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 658,76 Euro 823,19 Euro
21 bis 27 Tage 494,07 Euro 617,39 Euro
14 bis 20 Tage 329,38 Euro 411,60 Euro
7 bis 13 Tage 164,69 Euro 205,80 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 September 2021:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 671,94 Euro 839,65 Euro
21 bis 27 Tage 503,95 Euro 629,74 Euro
14 bis 20 Tage 335,97 Euro 419,83 Euro
7 bis 13 Tage 167,98 Euro 209,92 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 Januar 2022:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 685,38 Euro 856,45 Euro
21 bis 27 Tage 514,03 Euro 642,34 Euro
14 bis 20 Tage 342,69 Euro 428,23 Euro
7 bis 13 Tage 171,35 Euro 214,12 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 März 2022:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 699,09 Euro 873,58 Euro
21 bis 27 Tage 524,32 Euro 655,19 Euro
14 bis 20 Tage 349,54 Euro 436,79 Euro
7 bis 13 Tage 174,77 Euro 218,40 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Ab dem. 1 Mai 2022:

  Ohne Familienlast Mit Familienlast
28 Tage oder mehr 713,14 Euro 891,14 Euro
21 bis 27 Tage 534,86 Euro 668,36 Euro
14 bis 20 Tage 356,57 Euro 445,57 Euro
7 bis 13 Tage 178,29 Euro 222,79 Euro
Weniger als 7 Tage 0 Euro 0 Euro

Sie können die Leistung bis zu einem Höchstbetrag mit einem anderen Ersatzeinkommen kumulieren. Die Summe der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht und des sonstigen Ersatzeinkommens darf pro Monat den maßgeblichen Betrag der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht nicht überschreiten. Wird dieser Betrag überschritten, so wird der monatliche Betrag der Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht gekürzt.

Sozialbeiträge bezahlen?

Sie schulden weiterhin Ihre Sozialbeiträge, damit Sie Ihre Sozialversicherungsrechte behalten. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese Beiträge zu bezahlen, können Sie auf die bestehenden Maßnahmen in Bezug auf die Sozialbeiträge zurückgreifen.

Wie beantragen?

Die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht muss bei Ihrer Sozialversicherungskasse beantragt werden, die ein Antragsformular zur Verfügung stellt.

Fristen für die Einreichung des Antrags:

  • Für die Monate Januar, Februar und März 2021: bis 30. September 2021
  • Für die Monate April, Mai und Juni 2021: bis 31. Dezember 2021
  • Für die Monate Juli, August und September 2021: bis 31. März 2022
  • Für die Monate Oktober, November und Dezember 2021: bis 30. Juni 2022
  • Für die Monate Januar, Februar und März 2022: bis 30. September 2022
  • Für die Monate April, Mai und Juni 2022: bis 31. Dezember 2022

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Überbrückungsrecht in anderen Situationen

Selbständige, die Ihre Tätigkeit einstellen oder unterbrechen, können in bestimmten Situationen das klassische Überbrückungsrecht in Anspruch nehmen. Der Selbständige muss eine Reihe von Bedingungen erfüllen.

Das Überbrückungsrecht besteht aus einer Leistung für maximal 12 Monate und der Aufrechterhaltung der Ansprüche auf Gesundheitspflege und Arbeitsunfähigkeitsentschädigungen für maximal 4 Quartale ohne Beitragszahlung.

Für Konkurseröffnungen sowie Einstellungen und Unterbrechungen der Tätigkeit zwischen 1. April 2020 und 30. September 2021: die Pensionsansprüche werden während maximal 4 Quartalen ohne Beitragszahlung aufrechterhalten. Die Maßnahme gilt ab dem vierten Quartal von 2020 für die Pensionen, die tatsächlich und zum ersten Mal frühestens am 1. Januar 2021 einsetzen.

Das Überbrückungsrecht kann in den folgenden Situationen gewährt werden:

  • Einstellung nach Konkurs;
  • Einstellung aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten;
  • zwangsweise Unterbrechung oder Einstellung infolge einer Entscheidung eines dritten Wirtschaftsakteurs oder infolge eines Ereignisses mit wirtschaftlichen Auswirkungen, das die Tätigkeit direkt und erheblich beeinflusst.
    Das Coronavirus gilt als ein Ereignis mit wirtschaftlichen Auswirkungen. Der Selbständige, der in dieser Situation das Überbrückungsrecht in Anspruch nehmen möchte, muss eindeutig nachweisen, dass es einen direkten Kausalzusammenhang gibt zwischen der Coronakrise und der Unterbrechung oder Einstellung seiner selbständigen Tätigkeit. Dies soll auf der Grundlage von Belegen geschehen, die einen Umsatzrückgang, eine Verringerung der Bestellungen oder Aufträge usw. belegen. Eine bloße ehrenwörtliche Erklärung ist nicht ausreichend. Es muss sich um eine tatsächliche und vollständige Unterbrechung der selbständigen Tätigkeit handeln. Selbständige, die ihre Tätigkeit von zu Hause aus organisieren können, sind nicht förderfähig. Sie müssen dies in ihrem Antrag ausführlich begründen.

Das Überbrückungsrecht muss bei Ihrer Sozialversicherungskasse beantragt werden, die ein Antragsformular zur Verfügung stellt. Der Antrag muss vor dem Ende des zweiten Quartals nach dem Quartal der Unterbrechung eingereicht werden. Für Einstellungen und Unterbrechungen der Tätigkeit zwischen 1. April 2020 und 31. Dezember 2020 beträgt die Beantragungsfrist vier Quartale.

Einige Bedingungen sind im Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 30. September 2021 gelockert.

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Einmalige Prämie für einige Begünstigte der befristeten Krisenmaßnahmen in Bezug auf das Überbrückungsrecht

Wenn Sie im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. April 2021 mindestens 6 Monate lang eine finanzielle Leistung im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahmen Überbrückungsrecht erhalten haben, haben Sie unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf eine einmalige Prämie von 598,81 Euro. Diese Prämie bietet zusätzliche Unterstützung für Selbständige, die von der COVID-19-Krise hart getroffen wurden.

Unter welchen Bedingungen?

Um Anspruch auf die einmalige Prämie zu haben, müssen Sie mindestens 6 Monate lang (nicht notwendigerweise aufeinanderfolgend) eine finanzielle Leistung im Rahmen der folgenden Maßnahmen erhalten haben:

  • die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Zwangsunterbrechung (in 2020 und 2021);
  • die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht zur Unterstützung der Wiederaufnahme (In 2020);
  • die befristete Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Umsatzrückgang (in 2021).

Die finanziellen Leistungen im Rahmen des klassischen Überbrückungsrechts oder im Rahmen der befristeten Krisenmaßnahme Überbrückungsrecht bei Quarantäne oder Betreuung eines Kindes sind deshalb nicht berücksichtigungsfähig.

Es kann sich nur um finanzielle Leistungen handeln, die sich auf die Monate Oktober, November und Dezember 2020 sowie Januar, Februar, März und April 2021 beziehen.

Sie müssen für diese Monate Anspruch auf die volle Leistung haben. Das bedeutet, dass Sie in diesen Monaten eine der folgenden Eigenschaften haben müssen:

  • Selbständiger im Hauptberuf (einschließlich Helfer, mithelfende Ehepartner im Maxi-Statut);
  • Selbständiger im Nebenberuf, die vorläufige Sozialbeiträge schuldet, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständiger im Hauptberuf, die mit einem Nebenberuf gleichgestellt ist (Art. 37 ARS) und vorläufige Sozialbeiträge schuldet, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Student-Selbständiger, der vorläufige Sozialbeiträge schuldet, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen;
  • Selbständiger nach Erreichen des Pensionsalters, der keine Pension oder nur eine bedingungslose Pension bezieht und vorläufige Sozialbeiträge schuldet, die mindestens dem Mindestbeitrag der Selbständigen im Hauptberuf entsprechen.

Zum Zeitpunkt der Zahlung der einmaligen Prämie müssen Sie diese Eigenschaft nicht mehr haben. Es ist sogar möglich, dass Sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als Selbständiger tätig sind.

Finanzielle Leistungen, die unrechtmäßig gewährt wurden und folglich zurückgefordert werden, sind nicht berücksichtigungsfähig.

Höhe der Leistung?

Die einmalige Prämie beträgt 598,81 Euro.

Die einmalige Prämie kann mit einem Ersatzeinkommen kumuliert werden. Die Prämie hat keinen Einfluss auf die Gewährung oder Höhe anderer sozialer Rechte.

Die einmalige Prämie stellt steuerpflichtiges Einkommen dar.

Wie beantragen?

Sie müssen keinen Antrag stellen. Ihre Sozialversicherungskasse zahlt die einmalige Prämie automatisch, wenn Sie die Bedingungen erfüllen.

Ihre Sozialversicherungskasse teilt Ihnen mit, dass Ihnen die einmalige Prämie gewährt wird. Das Datum dieser Mitteilung hängt von der Sozialversicherungskasse ab, bei der Sie Mitglied sind. Im Prinzip wird dies spätestens am 1. September 2021 sein. Sollten Sie bis zu diesem Datum keine Mitteilung erhalten haben und immer noch glauben, dass Sie Anspruch auf die Prämie haben, können Sie Ihre Sozialversicherungskasse bitten, die Bedingungen vor dem 15. September 2021 zu prüfen.

Die einmalige Prämie wird spätestens am 30. September 2021 gezahlt, es sei denn, es stellt sich erst später heraus, dass Sie die Bedingungen erfüllen.

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Aufschub der Zahlung von Sozialbeiträgen

Alle Selbständigen, die noch in einem Sektor tätig sind, der zwangsweise geschlossen ist oder durch die restriktiven Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus stark betroffen ist (erheblicher Umsatzverlust), können, unabhängig von ihrer Beitragskategorie (Hauptberuf, Nebenberuf,…), bei ihrer Sozialversicherungskasse einen schriftlichen Antrag auf einjährigen Aufschub der Zahlung von ihren Sozialbeiträgen stellen, ohne dass Erhöhungen erhoben werden und ohne Auswirkungen auf die Sozialleistungen.

Die Maßnahme gilt für die vorläufigen Beiträge für das erste Quartal 2022 und für die Regularisierungsbeiträge für die Quartale 2018, 2019 und 2020, die am 31. März 2022, am fällig werden. Diese Beiträge dürfen noch nicht bezahlt worden sein.

Dies bedeutet, dass die Beiträge vor dem 31. März 2023 gezahlt werden müssen.

Der Antrag muss vor dem 15. März 2022 bei der Sozialversicherungskasse eingereicht werden.

Der Antrag muss mindestens die folgenden Informationen enthalten:

  • Name, Vorname und Wohnsitz der betreffenden Person;
  • Name und Sitz des Unternehmens;
  • Unternehmensnummer;
  • wenn der Antragsteller in einem Sektor tätig ist, der noch zwangsweise geschlossen ist: der Sektor, der durch die Schließungsmaßnahme betroffen ist. Die Gesundheitsmaßnahmen, die eine soziale Distanzierung ermöglichen und die Ausübung der Tätigkeit des Selbständigen einschränken, gelten nicht als Schließungsmaßnahmen.
  • wenn der Antragsteller infolge der Coronavirus-Krise einen erheblichen Umsatzverlust erleidet: dem Antrag sind die erforderlichen Belege beizufügen, aus denen hervorgeht, dass seine Tätigkeit im letzten Quartal 2021 einen Umsatzrückgang von mindestens 40% gegenüber dem letzten Quartal des Referenzjahres 2019 aufweist. Er muss den Zusammenhang zwischen dem Umsatzverlust und der Coronavirus-Krise eindeutig begründen.

Vorsicht! Wird der betreffende Beitrag nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist vollständig bezahlt, sind die Erhöhungen für die betreffenden Quartale fällig und werden die zu Unrecht erhaltenen Leistungen zurückgefordert. 

Die Selbständigen haben auch die Möglichkeit, einen Antrag auf Beitragsbefreiung zu stellen, wenn ein Antrag auf Zahlungsaufschub gestellt wurde.

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Verzicht auf Erhöhungen

Selbständige, die ihre vorläufigen Sozialbeiträge für das erste Quartal 2022 bis zum 31. Marz 2022 nicht bezahlt haben, werden aufgrund dieser verspäteten Zahlung keine Erhöhungen zahlen müssen. Gleiches gilt für die verspätete Zahlung von Regularisierungsbeiträgen für die Jahre 2018, 2019 und 2020, die im Laufe des ersten Quartals 2022 zu entrichten waren. Diese Erhöhungen verschwinden automatisch. Der Selbständige muss also keinen Antrag stellen.

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Senkung der vorläufigen Sozialversicherungsbeiträge

Selbständige, die aufgrund des Coronavirus Schwierigkeiten haben, können eine Senkung ihrer vorläufigen Sozialbeiträge für das Jahr 2022 (berechnet auf das Berufseinkommen 2019) beantragen, wenn ihr Berufseinkommen 2022 unter dem Einkommen 2019 liegt.

Für die Selbständigen, die noch in einem Sektor tätig sind, der zwangsweise geschlossen ist oder durch die restriktiven Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus stark betroffen ist (im letzten Quartal 2022 Umsatzverlust von 40% gegenüber dem letzten Quartal des Referenzjahres 2019), gilt ein vereinfachtes Beantragungsverfahren.

Seit dem 1. Januar 2022 sind die festen Schwellenwerte für die Senkung der vorläufigen Sozialbeiträge abgeschafft. Von nun an kann der Selbständige die Beitragshöhe in Abhängigkeit vom geschätzten Einkommen frei bestimmen. Die Senkung ist bei der Sozialversicherungskasse zu beantragen.

Der Mindestbeitrag für Selbständige im Hauptberuf, Primo-Starter und mithelfende Ehepartner wird beibehalten. Ihre vorläufigen Sozialbeiträge können nie weniger als diesen Mindestbeitrag betragen.

Vorsicht! Ist das tatsächliche Berufseinkommen für das Jahr 2022 dennoch höher als der Betrag, auf den die reduzierten vorläufigen Beiträge gezahlt wurden, dann werden bei der Endabrechnung nicht nur ein Zuschlag, sondern auch Erhöhungen erhoben.

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Befreiung von Sozialbeiträgen von 2022

Selbständige im Hauptberuf und mithelfende Ehepartner, die nicht in der Lage sind, ihre Sozialbeiträge zu zahlen, können einen vereinfachten Antrag auf Befreiung einreichen. Die Befreiung kann für die vorläufigen Beiträge und für den nach einer Regularisierung des Berufseinkommens geschuldeten Beitragszuschlag beantragt werden.

Starter müssen eine Wartezeit von 4 Quartalen einhalten. Also kann ein Starter erst nach vier aufeinanderfolgenden Quartalen Tätigkeit einen Antrag für diese 4 Quartale stellen (es sei denn, die Tätigkeit wurde früher eingestellt).

Einen Antrag auf Befreiung können Sie erst dann einreichen, wenn Sie die Abrechnung für die betroffenen Beiträge erhalten haben. Der Antrag muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Ende des betroffenen Quartals eingereicht werden.

Wenn Sie schon einen Antrag auf Zahlungsaufschub eingereicht haben, können Sie auch noch die Beitragsbefreiung beantragen.

Achtung! Sie erwerben keine Pensionsansprüche für Quartale, für die Sie eine Beitragsbefreiung erhalten. Sie können diese Quartale aber auch später noch regularisieren (durch Zahlung einer Prämie), so dass sie weiterhin mit in die Pensionsberechnung aufgenommen werden. Sie haben fünf Jahre Zeit, um dies zu tun.

Für die Selbständigen, die noch in einem Sektor tätig sind, der zwangsweise geschlossen ist oder durch die restriktiven Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus stark betroffen ist (erheblicher Umsatzverlust), steht ein vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung. Mit diesem vereinfachten Antragsformular kann nur für folgende Sozialbeiträge ein Antrag auf Befreiung gestellt werden:

  • die vorläufigen Beiträge für das erste Quartal 2022;
  • die Regularisierunsgsbeiträge für die Quartale von 2018, 2019 und 2020, die am 31. März 2022 fällig werden.

Wenn der Selbstständige in einem Sektor tätig ist, der noch zwangsweise geschlossen ist, muss er in seinem Antragsformular den Sektor angeben, der von der Schließungsmaßnahme betroffen ist. Die Gesundheitsmaßnahmen, die eine soziale Distanzierung ermöglichen und die Ausübung der Tätigkeit des Selbständigen einschränken, gelten nicht als Schließungsmaßnahmen.

Wenn der Selbständige nicht in einem solchen Sektor tätig ist, jedoch einen erheblichen Umsatzverlust infolge der Coronavirus-Krise erlitten hat, muss er seinem Antrag die erforderlichen Belege beifügen, aus denen hervorgeht, dass seine Tätigkeit im letzten Quartal 2021 einen Umsatzrückgang von mindestens 40% gegenüber dem letzten Quartal des Referenzjahres 2019 aufweist. Er muss den Zusammenhang zwischen dem Umsatzrückgang und der Coronavirus-Krise eindeutig begründen.

Ihren Antrag können Sie direkt über Ihre Sozialversicherungskasse oder online einreichen.

Achtung! Haben Sie Ihre Beitragsbefreiung online beantragt? Dann sollten Sie dies auch an mailbox-dvr@rsvz-inasti.fgov.be melden, um die Verarbeitung Ihrer Akte zu beschleunigen.

Anträge von anderen Selbständigen oder in Bezug auf andere Quartale können anhand eines herkömmlichen Antrags auf Befreiung gestellt werden (kein vereinfachtes Antragsformular).

Weitere Infos?

Verzicht auf Erhöhungen (Artikel 48 RGS)

E-Mail: mailbox-rek@rsvz-inasti.fgov.be.

Befreiung von Beiträgen

E-Mail: mailbox-dvr@rsvz-inasti.fgov.be.

Oder wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Befreiung von Sozialbeiträgen von 2021

Selbständige im Hauptberuf und mithelfende Ehepartner (einschließlich Starter), die nicht in der Lage sind, ihre Sozialbeiträge zu zahlen, können einen vereinfachten Antrag auf Befreiung der folgenden Beiträge einreichen:

  • die vorläufigen Beiträge für das erste, zweite, dritte und vierte Quartal 2021;
  • die Regularisierunsgsbeiträge für die Quartale 2018, 2019 und 2020, die im Jahr 2021 fällig werden.

Der Antrag muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Ende jedes betroffenen Quartals eingereicht werden.

Einen Antrag auf Befreiung können Sie erst dann einreichen, wenn Sie die Abrechnung für die betroffenen Beiträge erhalten haben. Wenn Sie einen Antrag für mehrere Quartale 2021 stellen möchten, ist es ratsam zu warten, bis Sie die Abrechnung der Beiträge für das letzte betroffene Quartal 2021 erhalten haben, und dann einen Gesamtantrag für alle betroffenen Quartale einzureichen. Aber Vorsicht, Ihr Antrag muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Ende jedes betroffenen Quartals eingereicht werden.

Wenn Sie schon einen Antrag auf Zahlungsaufschub eingereicht haben, können Sie auch noch die Beitragsbefreiung beantragen.

Achtung! Sie erwerben keine Pensionsansprüche für Quartale, für die Sie eine Beitragsbefreiung erhalten. Sie können diese Quartale aber später noch regularisieren (durch Zahlung einer Prämie), so dass sie weiterhin mit in die Pensionsberechnung aufgenommen werden. Sie haben fünf Jahre Zeit, um dies zu tun.

Ihren Antrag können Sie direkt über Ihre Sozialversicherungskasse oder online einreichen. Es gibt ein vereinfachtes Antragsformular, das Sie bei Ihrer Sozialversicherungskasse beantragen können.

Achtung! Haben Sie Ihre Beitragsbefreiung online beantragt? Dann sollten Sie dies auch an mailbox-dvr@rsvz-inasti.fgov.be melden, um die Verarbeitung Ihrer Akte zu beschleunigen.

Weitere Infos?

Verzicht auf Erhöhungen (Artikel 48 RGS)

E-Mail: mailbox-rek@rsvz-inasti.fgov.be.

Befreiung von Beiträgen

E-Mail: mailbox-dvr@rsvz-inasti.fgov.be.

Oder wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Zahlungsplan

Selbständige, die für die vorläufigen Beiträge von 2020 und die Regularisierungsbeiträge von 2018, die im Laufe des Jahres 2020 zu entrichten waren, einen einjährigen Zahlungsaufschub erhalten haben und die auch in 2021 nicht in der Lage sind, diese Beiträge zu zahlen, können bei ihrer Sozialversicherungskasse einen Zahlungsplan beantragen.

Wenn der Zahlungsplan eingehalten wird, gibt es keine negativen Auswirkungen auf die Sozialleistungen des betreffenden Selbständigen.

Der Zahlungsplan verhindert nicht, dass Erhöhungen für verspätete Zahlung erhoben werden, aber der Selbständige kann über seine Sozialversicherungskasse beantragen, dass die mit diesem Zahlungsplan verbundenen Erhöhungen erlassen werden.

Weitere Infos?

Wenden Sie sich an Ihre Sozialversicherungskasse.

 

Krankheit und Arbeitsunfähigkeit

Die Gesundheitsleistungen für Selbständige und ihre Familien werden von der Krankenkasse rückerstattet.

Selbständige, die mindestens 8 Tage lang arbeitsunfähig sind, haben vom ersten Tag an Anspruch auf eine Arbeitsunfähigkeitsentschädigung, die von der Krankenkasse gezahlt wird.

Vom 1. März 2020 bis zum 30. September 2021 erhalten folgende arbeitsunfähige Selbständige von ihrer Krankenkasse eine zusätzliche Krisenleistung, so dass der tägliche Gesamtbetrag des Ersatzeinkommens aufgrund ihrer Arbeitsunfähigkeit dem in Arbeitstagen ausgedrückten monatlichen Betrag der finanziellen Leistung des befristeten Corona-Überbrückungsrechts entspricht (49,68 EUR pro Tag bis zum 30. Juni 2021, 50,67 EUR pro Tag vom 1. Juli bis zum 31. August 2021 und 51,69 EUR pro Tag ab 1. September 2021):

  • die Selbständigen im Hauptberuf (oder mit diesen gleichzusetzen) und die mithelfenden Ehepartner, die frühestens ab dem 1. März 2020 für mindestens 8 Kalendertage als arbeitsunfähig in der Eigenschaft als zusammenwohnende(r) Berechtigte anerkannt sind;
  • die Selbständigen und die mithelfenden Ehepartner, die als arbeitsunfähig in der Eigenschaft als zusammenwohnende(r) Berechtigte anerkannt sind und die ihre Tätigkeit mit Genehmigung des Vertrauensarztes frühestens ab dem 1. März 2020 für mindestens sieben aufeinanderfolgende Kalendertage einstellen müssen.

In bestimmten Fällen können sie die Befreiung von der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen während der Dauer der Krankheit beantragen ("Assimilation bei Krankheit").

 

Nützliche Links

Brauchen Sie als Selbständige(r) moralische Unterstützung in dieser schwierigen Zeit?

Weitere Informationen zur Unterstützung finden Sie hier:

Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie unter: